Zeitungsarchiv 2014

Finden Sie hier alle projektorientierten Artikel dieses Jahres mit Angaben zum betreffenden Projektland, dem Titel, einer kurzen Beschreibung des Inhaltes und den Namen der Autorin oder des Autors.

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 1

Zimbabwe:
  • "Ich weiss jetzt, wo ich hingehöre" - Positiv, lebensbejahend und vor allem unglaublich engagiert: So erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abschlusskurses im Lösungsorientierten Ansatz die beiden Zimbabwer Mayibongwe und Surprise. Mit viel Humor und grossem Willen setzen sich die beiden bei der Organisation Million Memory Project Zimbabwe (MMPZ) für die Verbesserung der Situation von Gleichaltrigen ein. (Irene Bush)
Moçambique:
  • Gute Ausbildung, bessere Zukunftschancen - Jugendliche gehen zur Schule, absolvieren eine Ausbildung, finden Arbeit, erzielen ein Einkommen von dem sie leben können und bauen sich eine Zukunft auf. Was in der Schweiz für viele noch alltäglich ist, ist in vielen Ländern der Welt eine Utopie. terre des hommes schweiz hat deshalb begonnen Projekte zu unterstützen, welche die berufliche Bildung Jugendlicher fördern. So zum Beispiel in Moçambique. (Anette Homlicher)
Schweiz:
  • Schutz und Alternativen für junge Migrierende - Unter den Migranten und Migrantinnen, die weltweit unterwegs sind, finden sich unzählige Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen sind alleine unterwegs und ohne Schutz ganz auf sich selbst gestellt. An der von terre des hommes schweiz und Terre des Hommes – Kinderhilfe organisierten Tagung Hart an der Grenze gingen Fachleute und Teilnehmende der Frage nach, wie junge unbegleitete Migrantinnen und Migranten besser geschützt werden können. (Andrea Zellhuber)
Nicaragua und El Salvador:
  • "Wichtig ist, an die Menschen zu glauben" - Zehn Jahre war Anna Rose Stobbe für terre des hommes schweiz die Nationale Koordinatorin für Nicaragua und El Salvador. Sie war die Verbindungsperson zwischen der Organisation in der Schweiz und den 21 Partnerorganisationen in Zentralamerika. Ende 2013 kam sie ins Pensionsalter. An Ruhestand denkt sie aber noch lange nicht. (Sascha Tankerville)

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2

(Brasilien-Spezialausgabe)
Brasilien:
  • "Brasiliens Jugend in Aufruhr" - Brasilien im Schatten der Fussball-WM 2014: Soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Ungerechtigkeit spaltet das Land und treibt die Bevökerung, darunter viele Jugendliche, auf die Strasse. Auf die Proteste reagiert der Staat mit Polizeigewalt und macht für die Welt sichtbar, was für Jugendliche in den Favelas bitterer Alltag ist. (Andrea Zellhuber)
     
  • "Viele halten die WM für Geldverschwendung" - Bald wird in Brasilien das Eröffnungsspiel der Fussballweltmeisterschaft 2014 angepfiffen. Diese Weltmeisterschaft hat im Vorfeld so viele Ungerechtigkeiten nach sich gezogen, dass die Freude getrübt ist. Seit Jahren setzten sich Bürgerrechtsbewegungen gegen die negativen Folgen zur Wehr. Vor einem Jahr war der Bürgerrechtsaktivist Argemiro Ferreira de Almeida in der Schweiz und berichtete über die Situation in Brasilien. Doch wie sieht die Lage jetzt, kurz vor Anstoss, aus? (Andrea Zellhuber und Sascha Tankerville)
     
  • Fussball: eine Schule für das Leben - In vielen Armenvierteln Lateinamerikas regieren Gewalt und Kriminalität. Jugendliche wachsen in Gemeinden auf, die keinen Zusammenhalt oder ein gemeinsames Engagement mehr kennen. In diesem Kontext arbeiten die Partnerorganisationen von terre des hommes schweiz in Fussball-Kursen mit Jugendlichen: Hier entdecken sie, dass es auch jenseits von gewalttätigen und kriminellen Banden Gemeinschaft und Schutz gibt. (Andrea Zellhuber)
Schweiz:
  • "Ein imagine-Jahr im Zeichen der Vielfalt" - 40 Jugendliche - neun Arbeitsgruppen - ein Festival: Das Projekt imagine setzte sich auch im vergangenen Jahr das Ziel, junge Menschen für Themen wie Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren. Mit Side-Events und Workshops erreichte das jugendliche imagine-Team viele andere Jugendliche, von Gleich zu Gleich, auf Augenhöhe. Zudem vollzog sich im Organisationsteam ein Generationenwechsel. So startet das imaginefestival im Juni mit viel frischem Wind, einem neuen visuellen Auftritt und dem Motto "Einfach Vielfalt". (Naomi Dankyi und Cornelia Bütler)

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 3

Schweiz:
  • "Sport, Kultur und viel gute Stimmung" - Sie interessieren sich genauso für Musik und Sport wie Schweizer Jugendliche. Und doch leben die unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden aus dem MNA-Zentrum Lilienberg im Schatten der Öffentlichkeit. Am Samstag, 23. August, bot ein Sommerfest der lokalen Bevölkerung die Gelegenheit die Jugendlichen kennenzulernen. Und diese Gelegenheit hat sie auch genutzt. (Sascha Tankerville – Seite 1)
 
  • "Mädchen und die Herausforderungen der Migration" - Migration hat viele Gesichter. Sie hat Auswirkungen auf die, die weggehen und auf diejenigen, die bleiben. Mädchen und junge Frauen sind besonders gefährdet, in ausbeuterische Verhältnisse zu geraten und geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt zu sein. So braucht es Mut zu gehen, es braucht aber ebenso Mut zu bleiben. So oder so unterstützen terre des hommes schweiz und ihre Partnerorganisationen vor Ort in den Ländern des Südens den Mut der Jugendlichen – in der Projektarbeit und mit der neuen Kampagne Leben statt Flucht. (Sylvia Valentin – Seite 2)
 
  • "Willkommen in einem zu Hause ohne Gewalt" - Gewalt in der Familie, in der Partnerschaft, Gewalt gegen Kinder und Frauen: sie passiert überall auf der Welt. Die internationale Kampagne 16 Tage gegen Gewalt setzt sich mit den Ursachen und verschiedenen Arten dieser Gewalt auseinander. In Basel beteiligt sich terre des hommes schweiz im November an der Ausstellung Willkommen zu Hause. Mit einem eigenen Ausstellungselement und einer Abendveranstaltung stellt terre des hommes schweiz einem breiten Publikum die langjährige Erfahrung ihrer Partnerorganisationen zur Verfügung. (Andrea Zellhuber – Seite 4)
 
 
Tansania:
  • "Lucy Elias: Mit vielen kleinen Schritten zum Ziel" - Auf eigenen Beinen stehen, das Leben in die eigenen Hände nehmen – ob und wie Jugendliche dies erreichen, hängt auch von ihrem Start ins Leben ab und wie sie dabei begleitet werden. terre des hommes schweiz und ihre Partner unterstützen junge Menschen in schwierigen und von Armut geprägten Situationen auf ihrem Weg. Wie stark sich diese Jugendlichen in den Projekten entwickeln und sogar über sich selbst hinaus wachsen, ist immer wieder beeindruckend. Ein Beispiel dafür ist Lucy Elias aus Tansania. (Markus Bütler – Seite 3)

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 4

Zimbabwe:
  • "Die Zukunft beginnt, wo die Strasse endet" - Matabeleland South ist eine der ärmsten Regionen Zimbabwes. Jugendliche, die ihre Eltern verlieren, übernehmen oft die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Da sie Geld verdienen müssen, können sie kaum zur Schule gehen und verlieren so ihre Zukunftsperspektiven. Das Jugendlager der Organisation Esandleni Sothando Trust bietet ihnen eine Chance auf einen Neustart. Eindrücke von einem Projektbesuch. (Markus Bütler - Seite 1)

Peru:
  • "Jetzt wissen wir besser, woran wir arbeiten wollen" - Wer die eigene Kultur schätzt, entwickelt auch Selbstwertgefühl. Diesem Grundgedanken folgend setzen Partnerorganisationen von terre des hommes schweiz in Peru bei ihrer Arbeit mit ausgegrenzten Jugendlichen auf kulturelle Aktivitäten wie Tanz, Theater oder Kinomachen. Einige davon suchen nun mit Kreativität und Mut Wege, damit die Jugendlichen mit ihren kulturellen Engagements auch ein Einkommen erzielen können. (Joachim Jung - Seite 2)
 
Schweiz:
  • "Häusliche Gewalt ist hier und überall" - Häusliche und geschlechterspezifische Gewalt hat weitreichende Folgen für die direkt Betroffenen und die Länder, in denen sie leben. Sie ist ein Entwicklungshemmnis und hat viele Formen und Ursachen. Eines der grössten Probleme ist, dass sie oft verschwiegen und ihre Opfer tabuisiert werden. Öffentlich darauf aufmerksam machen ist ein wichtiger Schritt zur Prävention. Deshalb haben sich terre des hommes schweiz und einige Partnerorganisationen an der internationalen Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen beteiligt. (Andrea Zellhuber - Seite 3)