Zeitungsarchiv 2016

Finden Sie hier alle projektorientierten Artikel dieses Jahres mit Angaben zum betreffenden Projektland, dem Titel, einer kurzen Beschreibung des Inhaltes und den Namen der Autorin oder des Autors.

Ausgabe 1 - 2016

Zimbabwe:
  • "Zuerst heirate ich mein Diplom" - In Zimbabwe haben Jugendliche und insbesondere Mädchen auf dem Land kaum eine Chance auf eine weiterführende Bildung. Diese ist jedoch entscheidend, um sich vor HIV/-Aids und Frühschwangerschaften zu schützen. Die terre des hommes schweiz-Partnerorganisation Community Working Group on Health (CWGH) unterstützt Jugendliche und Gemeinden dabei, diesen Herausforderungen entgegenzutreten. (Hafid Derbal Seite 1) 
Brasilien:
  • "Alternativen ermöglichen ein Bleiben in Würde" - Über zwei Drittel der in Brasilien benötigten Nahrungsmittel werden von den brasilianischen Kleinbauern produziert. Dabei verfügen sie nur gerade über einen Viertel der Agrarfläche. Wer Kleinbauer ist, hat es zu nichts gebracht, das denkt die Mehrheit über die Kleinbauern. In diesem Kontext sehen viele Jugendliche auf dem Land für sich keine Zukunft. Unterstützt durch terre des hommes schweiz bietet die Organisation Centro Sabia ihnen mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten eine wahre Alternative zur Abwanderung in die Städte.. (Annette Mokler Seite 2)
Kampagnen/Schweiz:
  • "Konflikt-Tomaten im Supermarkt" - In der besetzten Westsahara werden Tomaten produziert, die auch in Schweizer Supermärkten landen. Dies widerspricht internationalem Völkerrecht. terre des hommes schweiz hat den Handel mit den Konflikt-Tomaten genauer unter die Lupe genommen und ein Video dazu produziert. (Andrea Zellhuber und Sylvia Valentin Seite 3)

Ausgabe 2 - 2016

Brasilien:
  • "Wie wir uns Rio wünschen" - Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm zwei hochkarätige Sportanlässe: Die Fussballeuropameisterschaften in Frankreich und die 31. Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Beide Anlässe versprechen dem Publikum und den Sportfans Monate voll Spannung und Freude. Sportliche Grossanlässe haben für die Bevölkerung oft aber auch beachtliche Schattenseiten. Darauf macht das von terre des hommes schweiz unterstützte Bürgerkomitee von Rio de Janeiro mit ihren Spielen der Ausgeschlossenen in den Tagen vor der Eröffnung der offiziellen Spiele aufmerksam. (Sascha Tankerville Seite 1) 
Nicaragua:
  • "Das ist unser Leben und bitterer Ernst" - Gewalt in den Familien, das Fehlen von erwachsenen Vertrauenspersonen, Mangel an Aufklärung und unzählige Frühschwangerschaften: Wie ein unüberwindbarer Berg erscheinen die Herausforderungen, welche das Leben der Jugendlichen in den abgelegenen ländlichen Regionen Nicaraguas prägen. Mit der Unterstützung von terre des hommes schweiz und ihren neuen Partnerorganisationen APADEIM und FUNARTE bauen Jugendliche ein Projekt auf, mit dem sie die Situation in ihrer Region verändern wollen. An guten Ideen und Elan fehlt es ihnen dabei nicht. (Anette Homlicher Seite 2)
Tansania:
  • Jung, erfolgreich und bereits Mutter - Jung, schwanger und auf sich alleine gestellt: Eine Frühschwangerschaft führt Mädchen und junge Frauen in Tansania oft in eine aussichtslose Situation. Sie müssen die Schule abbrechen und werden von ihren Familien verstossen. Der Abstieg in Armut und Perspektivenlosigkeit ist ihnen vorgezeichnet. Adela Mazengo hätte es ähnlich ergehen können. Doch sie bekam durch das Ausbildungsprogramm von Ebli, einer Partnerorganisation von terre des hommes schweiz, eine Chance, die sie nutzte.
    (Catherine Hollinger Seite 3)
Kampagnen/Schweiz:
  • "Nicht auf dem Rücken der Ärmsten!" - Jahrelang hat die Schweiz im Kampf gegen Hunger und Armut wertvolle Aufbauarbeit geleistet. Jetzt will der Bundesrat bei der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) sparen. Bei den geplanten Einsparungen müssten gut ein Viertel der Schweizer EZA-Projekte eingestellt werden. Das ist eines humanitären Landes wie der Schweiz unwürdig! terre des hommes schweiz hat sich der Kampagne und Petition "Weckruf gegen die Armut" beteiligt. (Sascha Tankerville Seite 4)

Ausgabe 3 - 2016

Kolumbien
  • Die Tür zum Frieden weit aufstossen - Frieden. Durch den Bürgerkrieg war dies in Kolumbien über 50 Jahre lang eine Utopie. Das Ende August beschlossene Friedensabkommen zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla bringt den Frieden in Greifweite. Eine Unterschrift alleine macht aber noch keinen Frieden. Wie die Bevölkerung mit lokalen Friedensprozessen die positive Entwicklung des Landes mitgestalten kann, zeigt unsere Partnerorganisation Sembrandopaz. (Joachim Jung Seite 1)

Westsahara
  • "Warten ist ein langer, schleichender Tod" - 43 Jahre warten und kein Ende in Sicht: 1973 besetzte Marokko die Westsahara. Seither kämpfen die Sahraouis um die Unabhängigkeit ihrer Heimat – die letzten 25 Jahre mit friedlichen Mitteln am Verhandlungstisch. Auf das von der UNO zugesicherte Referendum über die Zukunft der besetzten Gebiete wartet sie derweil vergebens. Nun regt sich besonders unter den Jüngeren Unmut. Zein Mohamed Sidahmed, Leiter der terre des hommes schweiz-Partnerorganisation UJSARIO, berichtet über die aktuelle Situation in den südalgerischen Flüchtlingslagern. (Sascha Tankerville Seite 2)

Brasilien
  • "Das darf nicht nochmals passieren" - Mit dem Abschluss der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gehören sportliche Grossanlässe in Brasilien vorerst der Vergangenheit an. Die Olympischen Spiele und die Fussball-WM 2014 hinterlassen das Land mit verschiedenen sozialen, ökonomischen und politischen Folgen; ein schwieriges Vermächtnis. terre des hommes schweiz unterstützt die Kampagne Children in, die sich dafür einsetzt, an den Austragungsorten von sportlichen Megaevents die Bevölkerung vor deren negativen Auswirkungen zu schützen. (Sascha Tankerville Seite 3)

Ausgabe 4 - 2016

Moçambique
  • "Mit kleinen Sparschritten aus der Krise" - Mädchen und Frauen sind im ländlichen Moçambique wegen ihres Geschlechts politisch, sozial und vor allem ökonomisch stark benachteiligt. Verdienen sie eigenes Geld, riskieren sie, dass ihr Partner es verprasst. Die Organisation Amudem bietet jungen Frauen in dieser Situation mit Spargruppen eine einzigartige Chance, sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen, wie die Geschichte der jungen Daunisa Molenga zeigt. (Catherine Hollinger Seite 1)
Südafrika
  • "Das hat mein Leben völlig verändert" - Hunderttausende Jugendliche haben in KwaZulu Natal, Südafrika, durch HIV/Aids einen oder beide Elternteile verloren. Viele von ihnen leben danach bei ihren Grossmüttern, die mit der Aufgabe, ihre Enkelkinder sicher durch die Pubertät zu begleiten, oft überfordert sind. Einer dieser Jugendlichen ist Chaundae Vezasie, der anders als viele seiner Gleichaltrigen, gut mit seiner Grossmutter auskommt. Er hat am Zenzele Youth Support Project des Gay and Lesbian Network teilgenommen. Was dies für sein Leben bedeutet, berichtet er im Interview mit terre des hommes schweiz. (Sascha Tankerville Seite 2)
Brasilien
  • "Die Stimme gegen die Gewalt erheben" - Jugendliche wie Adriano Correia sollen ihre Rechte und Bedürfnisse erkennen und diese auch einfordern: Dieses Ziel strebt die Organisation CIPÓ (Comunicação Interativa) mit der Unterstützung von terre des hommes schweiz an. Denn Mitsprache ist eines der wirksamsten Mittel gegen die massive Gewalteskalation in den Armenvierteln der brasilianischen Grossstädte. Anfang November 2016 stellte das Fernsehen SRF den jungen Aktivisten und das Projekt CIPÓ in der Sendung mitenand vor. (Annette Mokler Seite 3)